| 20.08.2010 Ford Fairlane (Team Classic Driver) ![]() Competition proven Text: Mathias Paulokat Fotos: Nanette Schärf / Holman Moody „Freude am Fahren!“ Dieses bislang bayerisch belegte Bonmot hat für unser Race-Team seit dem Oldtimer-Grand-Prix 2010 auf dem Nürburgring eine neue Bedeutung. Denn mit dem Holman Moody Ford Fairlane, dem Classic Driver Team Car, gelang unserer Rennbesatzung der Coup: Sieg beim historischen Marathon des OGP 2010 über 3,5 Stunden bzw. rund 500 Kilometer. Grund genug für ein Klassiker-Porträt unseres beeindruckenden und rund 500 PS starken Rennboliden. Anzeige Zeitreise: Zurück in die 1960er Jahre in die USA. Rennen, hochoktaner Auto-Enthusiasmus, grenzenloser Geschwindigkeitsrausch. Fahren am Limit - von Mensch und Maschine. In dieser Welt großvolumiger Motoren, kühner Rennen und heldenhafter Siege sorgte unter den Konstrukteuren ein Doppelname wieder und immer wieder für Schlagzeilen: Holman Moody. ![]() Die legendäre Fahrzeugschmiede hat in jenen Jahren Rennfahrzeuge für Ford entwickelt und gefertigt. Und das am laufenden Band. Das Who is who der Rennpiloten saß hinter dem Steuer von Fahrzeugen, die von Holman Moody entweder gebaut oder wenigstens optimiert wurden: Mario Andretti, Jim Clark, A.J. Foyt, Dan Gurney, Graham Hill, Parnelli Jones, Fred Lorenzen, Richard Petty, Fireball Roberts oder Jackie Stewart um nur einige zu nennen. Der zeitgenössische Werbespruch der Schmiede „Competition proven“ erstreckt sich dabei über Rennen in Can Am, Drag Racing, Sports Cars, European Rally Racing, NASCAR, Indy, Off road und sogar auf Powerboat-Rennen. ![]() Der Firmenname Holman Moody geht auf die Gründer John Holman und Ralph Moody zurück. Holman machte sich in den 1950er Jahren einen Namen als Renn-Mechaniker, während Moody mehrere Nascar-Rennen gewann. Die beiden fanden unter dem Engagement von Ford zusammen und gründeten bald ihr eigenes Unternehmen, mit dem sie im Jahre 1957 in verschiedenen Rennserien mit grandiosen Erfolgen durchstarteten. In den 60er Jahren beschäftigte Holman Moody gut 300 Mitarbeiter, war damit „Ford Motorsport“ und größer als Ferrari. ![]() Ford formidable! |
![]() Competition proven ![]() Ford formidable! ![]() Historische Bewährungsprobe ![]() Datenblatt |
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